Der RSC Laudenbach zog an der Tabellenspitze ungefährdet seine Rungen. Auch Viernheim hatte damals Ambitionen, aber war bereits abgeschlagen. Da vermeldete der Buschfunk, dass Viernheim unbedingt das Derby in Laudenbach gewinnen will.

Viernheim reaktiviert frühere Bundesligastars

Viernheim ließ im Vorfeld des Derbys...

 

alten Bundesligahaudegen noch schnell eine Lizenz ausstellen und ging dann auch mit den früheren BL Ringern wie Fritz und Josef Niebler, Peter und Manfred Lohrbächer, Fariborz Kakapour, Gerhard Goldmann und Jürgen Tönges an den Start.

Laudenbach konterte im Papiergewicht

Damals gab es noch die 48kg Klasse. Dort stellte Viernheim einen weniger starken Jugendlichen, der gegen den RSC aber erwartungsgemäß punkten sollte. Doch zog der RSC mit Steffen Richter einen guten Sportler aus dem Ärmel. Der Junge war Fußballer. Für die eine Begegnung sprang er aber ein für das RSC Team. Durch mehrmaliges Sondertraining wurde er fit gemacht für den Kampf und siegte letztendlich wie erhofft auf Schulter. Dadurch legte er das Fundament für den späteren Gesamtsieg des RSC vor immerhin 300 Zuschauern.

Wette war der Grund

Der Grund, warum Viernheim für den Kampf gegen Laudenbach alles Mögliche in die Waagschale warf, wurde erst im Nachhinein bekannt. Es ging um Wetten!!! Ein aus Viernheim stammender Laudenbacher Ringer hatte mit mehreren Viernheimern eine Wette laufen in Bezug auf den Ausgang der Begegnung. Und so kochten die Emotionen weit höher, als dies bei einem Lokalderby normal schon der Fall ist.

rsc viernheim1995Anekdote